Caritasverband im Tauberkreis e.V.
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Montag, 6. September 2010
Berufsbildungsbereich PDF Drucken

Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen sollen ein Leben so normal wie möglich führen können. Diese Forderung des Normalisierungsprinzips erstreckt sich beim erwachsenen Menschen auch auf den Bereich der Arbeit.

Arbeit ist für das Leben jedes Menschen wichtig und trägt zur Lebenserfüllung, Selbständigkeit und Zufriedenheit bei. Zudem kann damit auch eine gesellschaftliche Anerkennung und eine bessere Eingliederung in die Gesellschaft erreicht werden.

Wichtig ist auch für den behinderten Menschen der sinnvolle Rhythmus zwischen Arbeit und Freizeit.

Im Berufsbildungsbereich werden Arbeitstechniken und berufliche Bildung vermittelt.

Ein besonderer Schwerpunkt ist die Persönlichkeitsentwicklung bedingt durch die Arbeit, aber auch durch gezielte arbeitsbegleitende Maßnahmen.

Zudem sollen Techniken der Lebensbewältigung erlernt und geübt werden, wie z.B. Konfliktbewältigung, Hygiene, Freizeitgestaltung.

Individuelle Schwerpunkte sind auf Grund der sehr unterschiedlichen Leistungs- und Verhaltensmöglichkeiten der einzelnen behinderten Menschen notwendig.

Dazu dienen verschiedene Arbeitsbereiche und abgestufte Schwierigkeitsgrade der Aufgabenstellungen.

Die Interessen, Neigungen und Wünsche der Teilnehmer am Berufsbildungsbereich werden mit berücksichtigt.

Ziel des Berufsbildungsbereiches ist in der Regel ein Dauer-Arbeitsplatz in einer Arbeitsgruppe der Werkstätten oder in Einzelfällen eine berufliche Weiterqualifizierung oder Vermittlung auf den freien Arbeitsmarkt über den Integrationsfachdienst am Arbeitsamt.

 
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