| Caritas-Werkstätte Alois Eckert, Gerlachsheim |
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Arbeit ist für das Leben eines jeden Menschen wichtig und trägt zur Lebenserfüllung, Selbständigkeit und Zufriedenheit bei. Arbeit schafft gesellschaftliche Anerkennung und sichert, zumindest teilweise, den Lebensunterhalt. Dies gilt auch für Menschen mit Behinderungen und war 1975 Anlaß für engagierte Eltern und Mitarbeiter des Caritasverbandes im Tauberkreis eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zu verwirklichen. 1977 wurde eine kleine Gruppe von behinderten Frauen und Männern von vier Mitarbeitern zum ersten Arbeitstag in der Alois-Eckert-Werkstätte empfangen. Namensgeber wurde Alois-Eckert, der aus Pülfringen stammt und von 1952 bis 1959 Präsiden des Deutschen Caritasverbandes war.
Heute werden in Gerlachsheim fast 200 Menschen mit Behinderungen von 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Voll- und Teilzeit mit den entsprechenden handwerklichen und sozialpädagogischen Qualifikationen betreut. Ihnen zur Seite stehen Praktikanten, Auszubildende und Zivildienstleistende. 1995 folgte die Erweiterung der Werkstätte Gerlachsheim um weitere 65 Plätze, davon 35 Plätze in einem Neubau zusammen mit dem Förder- und Betreuungsbereich für 20 schwerst mehrfach behinderte Menschen. In 25 Jahren entwickelte sich die Alois-Eckert-Werkstätte zu einem verlässlichen Partner von Handwerk und Industrie. Die Arbeitsergebnisse der behinderten Beschäftigten zeugen von Qualität, die große Anerkennung findet. Die Alois-Eckert-Werkstätte in Gerlachsheim bietet 200 Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen ein Arbeitsangebot, das Rücksicht nimmt auf die Art und Schwere der Behinderung. Mit den vielfältigen Arbeitsangeboten, die den Beschäftigten einen beschützenden Rahmen bieten, soll erreicht werden. Berufliche und Gesellschaftliche Eingliederung Soziale Eingliederung Ø Förderung der sozialen Fähigkeiten und des Sozialverhaltens Die Werkstätte Gerlachsheim, Grünsfeld und Tauberbischofsheim bilden einen Werkstättenverbund. Arbeitsbeschaffung und Auftragsabwicklung erfolgen in enger Zusammenarbeit. Über 60 Wirtschaftsbetriebe schätzen die Qualität der Arbeit der Beschäftigten in den Abteilungen der Werkstätten. Kontakt: |
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